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Donauwörth

Mi, 11.10., Tag 23: Wahnsinnig warm war es an diesem Morgen nicht und das Wetter war auch eher wechselhaft. Am Morgen gab es ein ausgiebiges Frühstück und anschließend eine Unterrichtseinheit. Thema von heute „Scheißen“. Ja ganz recht.

Wir haben uns rund ums Kacken, Scheißen und den Umgang damit in der damaligen und heutigen Welt unterhalten und darüber diskutiert. Schlussendlich sind wir uns einig geworden, das Wasserklosetts schlecht sind und die Welt sich lieber auf Kompostklos setzen sollte. Auch ist aus dem Gespräch hervorgegangen, das man mit Kacke gut verdienen kann. Kompostiert man es richtig, bekommt man wertvolle Erde, die nährstoffreicher ist als die meiste Erde sonst. So hat Leonard auch eine neue Geschäftsidee entwickelt. Er wird„Humus“ (Latein: Erde) Hersteller.

Trotz dieser frühen Unterrichtseinheit kamen wir vergleichen mit den letzten Tagen früh los.
Gepackt und fertig beladen fuhren wir wieder los. Wie die Tage zuvor wollten wir erneut dreißig Kilometer schaffen, damit wir am Freitag pünktlich in Ulm ankommen würden. Doch einmal mehr machte uns das Schicksal einen Strich durch die Rechnung. Diesmal verlor einer der Fahrradbusse die Schraube für die Gangschaltung und man konnte dementsprechend nicht mehr schalten. Für uns bedeutete das: Suchen nach dem nächsten Fahrradladen, Anrufen und Fragen, ob sie das Ersatzteil vorrätig haben, dorthin fahren, wieder zurück fahren und es in den Fahrradbus einbauen. Das dauerte und dauerte. So lang dass es sich am Ende nicht mehr lohnte, weiter zu fahren. So suchten wir  in der Nähe von Donauwörth einen Schlafplatz.

Gefunden wurde ein Biergarten in dem wir unsere Zelte aufschlagen konnten, was wir aber nicht taten. Entweder wurde draußen unter freiem Himmel geschlafen (Die Sterne waren echt der Hammer) oder man suchte sich ein Platz in einem Pavillon vor Ort. Zum Abendessen gab es Linseneintopf unter freiem Himmel.

 

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