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Aitrach

Dienstag, 17.10., Tag 29: Ach ja der Dienstag. Er wird mir lange in Erinnerung bleiben. Morgens konnten wir länger schlafen und auch sonst ließen wir es eher langsam angehen. Langes Frühstück mit Kakao und endlich wieder Porridge. Los gekommen sind wir erst kurz vor Zwölf und dennoch lagen noch gute fünfzig Kilometer vor uns.
Es ging weiter an der Iller entlang Richtung Sonthofen. Mittagessen wieder an einem kleinen Platz neben der Iller in der Nähe von Buxheim und später auch eine kurze Badezeit in der sich Emil, Mattis, Urs und Johannis mutig ins Eiskalte Flusswasser stürzten. Die restlichen hielten entweder nur ihre Füße ins Wasser oder ließen Steine über das Wasser hüpfen.

Die Stadt in der wir die Nacht von Dienstag auf Mittwoch nächtigen wollten hieß Aitrach. Wir versammelten uns vor dem Rathaus und besprachen den weiteren Tagesablauf. Fiona und Emil hatten sich für den heutigen Unterricht etwas ganz besonderes überlegt. Okay wir hatten das schon einmal gemacht aber es gehörte nicht zu den Sachen die wir gerne machten. Diesmal hieß die Aufgabe: Sprecht Menschen an und fragt sie was sie euch mit auf den Weg geben wollen. Tipps und Ratschläge.

Also zogen wir in zweier Gruppen los und suchten uns Menschen um ihnen diese Frage zu stellen.
Nach einer Stunde kehrten wir alle zurück zu dem Platz auf dem die Fahrradbusse parkten und trugen zusammen was wir erlebt hatten und welche Ratschläge und Tipps und mitgegeben wurden.
Ein paar Beispiele hier: Lernen, lernen, lernen. Reisen. Offen sein für neues.

Anschließend hieß es wieder Schlafplatz für die Nacht suchen. Diesmal machten sich Finn und ich (Anna) auf den Weg. Anfangs machte ich mir viele Gedanken darüber was ich wohl fragen sollte und wie ich mich verhalten sollte. Doch sobald wir die erste Person angesprochen hatten ergab sich es eigentlich auch schon von selbst. Wir fragten gezielt nach einem Gemeindehaus und als sicher war das es eines gab harkten wir nach ob und wo es einen Pfarrer gab. Sprich wo er wohnte.
Finn und ich machten uns auf und bekamen kurz darauf auch schon den Schlüssel für das Katolische Gemeindehaus in Aitrach.

Der Abend an sich war sehr unruhig. Es gab wenig Platz und einige kränkelten ein wenig mit Schnupfen und Halsschmerzen. Zu Essen gab es die Nudelsuppe vom Vortag mit Brötchen die uns zuvor ein Bäcker geschenkt hatte. Während der Abendrunde sollten wir uns zu zweit zusammen finden und eine Sache an dem jeweils anderen finden die man an ihm sehr wertschätzt.
Nach der Abendrunde wurde das Licht aus gemacht und bald darauf schliefen alle.

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