Trägerverein

Der gemeinnützige Verein Kindergarten & Freie Schule Elztal e.V. ist Träger bzw. Betreiber von

  • Freie Schule Elztal
  • Kindergarten Bienenkorb
  • Naturkindergarten am Maxhaus
  • Brückengruppe
  • Schulcafeteria adleria
  • Ferienprogramm Walderlebniswoche

Vereinsmitglieder sind Eltern von Schul- und Kindergartenkindern, Mitarbeitende sowie ehemalige Eltern und Kollegen.

Vereinssatzung zum downoald

Organe & Gremien

Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist der Vereinssatzung verpflichtet. Sie wählt den Vorstand und muss zu allen wichtigen Entscheidungen des Vereins die Zustimmung oder Ablehnung aussprechen. Es ist erwünscht, dass möglichst viele Eltern und Mitarbeiter Vereinsmitglieder werden und sich in den MV an der Meinungsbildung beteiligen und auf diesem Weg den ehrenamtlichen Vorständen den Rückhalt vermitteln.

Vorstand

Der Vorstand ist die rechtliche, verantwortliche Vertretung aller Mitglieder des Vereins und wird im Turnus von zwei Jahren durch die Mitgliederversammlung gewählt. Für alle rechtlichen und wirtschaftlichen Belange liegt die letzte Verantwortung beim Vorstand. Satzungsgemäß wählt die Mitgliederversammlung mindestens drei Vorstände, zwei Vorstände sind gemeinsam zeichnungsberechtigt.

Schulführung / Kindergartenführung

In der wöchentlich stattfindenden Konferenz kommt ein Teil des Kollegiums mit dem Vorstand und der Geschäftsführung zusammen, um in Verbundenheit miteinander alle Belange der Schule zu bearbeiten, beziehungsweise zu sichten und zu delegieren.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung ist ausführendes Organ für die in der rechtlichen Verantwortung des Vereinsvorstandes liegenden Aufgaben. Auf rechtlicher, wirtschaftlicher und sozialer Ebene ist sie gemeinsam mit dem Vorstand bemüht, die Existenz der Freie Schule Elztal zu sichern und weiterzuentwickeln. Sie weist Verwaltungsaufgaben an und ist Ansprechpartner:in für Ämter, Geschäftspartner und nachgelagerte Dienste.

Kollegium

Das Kollegium setzt sich zusammen aus allen pädagogischen Mitarbeitern der Schule. Es legt die Art und Weise der Zusammenarbeit selbst fest.

Die Aufgaben sind:

  • die Gründung und Betreuung der Klassen
  • Ämterkontakte mit pädagogischem Hintergrund
  • Stellenplanung und Lehrerauswahl
  • Pädagogische Entscheidungen bezogen auf Kinder, Klassen usw.
  • Elternarbeit

In wöchentlichen Konferenzen wird die gemeinsame Umsetzung des pädagogischen Konzeptes der Freien Schule Elztal erarbeitet. Themenspezifisch kommen größere Konferenzarbeiten samstags und in den Ferien hinzu.

Elternvertretung

Jede Klasse entsendet bis zu zwei Elternteile in die Elternvertretung. In den regelmäßigen Treffen werden Anliegen und Fragen aller Eltern zu pädagogischen, rechtlichen und organisatorischen Belangen aufgenommen, bearbeitet und weitergeleitet. Der Informationsfluss zwischen Schulführung und Elternschaft wird durch dieses Organ belebt.

Arbeitsgruppen & Delegationen

Die Schulführung definiert die Aufgaben und Zielsetzungen einer Arbeitsgruppe. Jede Arbeitsgruppe hat eine Verbindungsperson zu Schulführung, um den laufenden Informationsfluss zu gewährleisten.

An der Aufgabenstellung interessierte und zur Lösung fähige Menschen kommen zusammen, entwickeln eine Lösung und werden nach Rückgabe und Rechenschaft entlastet. 

Fortlaufende, unerlässliche Aufgabenstellungen, die für den Betrieb von Kindergarten und Schule notwendig sind, werden von dauerhaften Arbeitsgruppen verantwortlich getragen. Dazu gehören z.B. die Baugruppe, der Aufnahmekreis, Geländegruppe.
Rückblick und Entlastung sind wiederkehrende Elemente, die zu gegebener Zeit der Wertschöpfung der gemeinsamen Arbeit dienen.

Es ist hilfreich, wenn sich möglichst viele Eltern an der Ausgestaltung des Schulwesens durch ehrenamtliche Mitarbeit in Arbeitsgruppen beteiligen. Eltern und Lehrkräfte arbeiten gemeinsam in AGs.

Förderverein Seitgalopp

Der Förderverein Seitgalopp e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, dazu beizutragen, dass zeitgemäße Waldorfpädagogik auch in Zukunft ihren Platz im Elztal hat.

Im Förderverein wirken Eltern, Lehrer, ehemalige Schüler, Angehörige und Freunde zusammen, um das „Maxhaus“, wie die Freie Schule Elztal auch genannt wird, finanziell zu unterstützen. Sie tragen aber auch durch ihr persönliches Engagement zu einem gelungenen Schulbetrieb bei.

www.seitgalopp.de 

Chronik

2025
Die Gebäudemodernisierung schreitet voran: Im Schulhaus Adler wird die Gasheizung durch eine Pelletsanlage ersetzt.
Die Schulmensa adleria wird nach 5-jähriger Pause wieder in Betrieb genommen. 

2019
Die Brückengruppe feiert ihr 10-jähriges Bestehen.
Der Natur- und Waldkindergarten nimmt seinen Betrieb auf

2018
Auf dem vereinseigenen Gelände des Schulhauses Maxhaus wird ein Naturkindergarten geplant und in den Bedarfsplan der Stadt Waldkirch aufgenommen.

2013
Die „Brücke“  die seit 2009 besteht, wird in den Bedarfsplan der Stadt  Waldkirch aufgenommen und wie die Kindergartengruppen gefördert.
Die Cafeteria „adleria“ wird wieder in eigener Regie betrieben.

2011
Die Schule ist voll ausgebaut und wird von 130 – 150 Schülern besucht. Schüler aller Bildungsniveaus werden in der Form der Gesamtschule unterrichtet.
In der ABIplus Initiative finden sich Schüler zusammen, die eigenständig den Weg zum Abitur organisieren und den Lernstoff selbständig erarbeiten.
Die Freie Schule stellt eine umfassende Alternative in der Bildungslandschaft der Region dar.

2007
Kauf des ehemaligen Gasthauses Adler (Gutach) für die dringend notwendige räumliche Erweiterung.
Nach umfangreicher Sanierung stehen der Schulgemeinschaft Klassenzimmer, Fachräume und eine Cafeteria zur Verfügung. Der traditionsreiche Adlersaal wird von der Schule genutzt und auch vermietet.

2000
Die kollegiale Selbstverwaltung wird in den Aufbaujahren den jeweiligen Erfordernissen angepasst. Die Stelle der Geschäftsführung wird geschaffen. Der ehrenamtliche Elternvorstand und themenbezogene Arbeitskreise gestalten verantwortlich mit. In Mitgliederversammlungen und Schulgesprächen, aber auch in Form von Baustunden bringen Eltern Ideen und Tatkraft ein.

1997
Der Trägerverein erwirbt das Schulgebäude „Maxhaus“ von der Firma Gütermann. In den Folgejahren wird das Haus sukzessive gründlich renoviert.

1995
Nach achteinhalb Jahren eigenständiger Finanzierung des Schulbetriebes durch Eltern und Schulpaten beantragt die Freie Schule Elztal staatliche Zuschüsse, die ab diesem Zeitpunkt in den Schulhaushalt einfließen.

1990
Nach langen rechtlichen Auseinandersetzungen wird die Genehmigung  als Einheitliche Volks- und Höhere Schule 1. – 12. Klasse auf der Grundlage der Waldorfpädagogik erteilt.

1986
Schulgründung. Beginn des Schulbetriebs mit einer 1. Klasse und zwei Kindergartengruppen.
Grundsätzliche Konzeptaussagen sind: Klassengrößen um die 15 SchülerInnen, große Bedeutung der Arbeit mit den Sinnen über die Elemente Spiel, Bewegung, Wahrnehmung; Einfachheit der Mittel; keine staatlichen Zuschüsse. Die Grundelemente der Waldorfschule werden verwirklicht.

1982
Eine Elterninitiative bildet sich im Elztal um eine Privatschule auf der Basis der Waldorfpädagogik zu gründen.
Gründungsgespräche mit dem Oberschulamt bzw. Kultusministerium.

    Finanzen

    Der Schulbetrieb mit Personalkosten, Schulmaterial, mit Verwaltung und Betriebskosten sowie Tilgungs- und Zinszahlungen für zwei Schulhäuser wird finanziert durch:

    Öffentliche Zuschüsse, die im Land Baden Württemberg als pro Kopfsatz für Schüler gewährt und durch Sachkostenzuschüsse aus den Heimatgemeinden ergänzt werden. 70% – 80% des Haushaltsvolumens sind durch die öffentliche Förderung gedeckt.

    Elternbeiträge: Das monatliche Schulgeld wird gemäß der Schulgeldordnung entrichtet, hinzu kommt die monatliche Spende für die Schulhausfinanzierung (Baustein Bauen).

    Patenschaften sind monatliche Zahlungen aus dem Freundeskreis über einen gewissen Zeitraum, um den Schulplatz einer Schülerin/eines Schülers oder die Verwirklichung der pädagogischen Arbeit zu ermöglichen.

    Geld- und Sachspenden aus dem Freundeskreis oder von Firmen für bestimmte Projekte. Unser gemeinnütziger Verein kann Spendenbescheinigungen ausstellen.

    Förderungen: Projektbezogene Förderungen ermöglichen die Realisierung von Projekten und die Anschaffung von Unterrichtsmaterial.

    Selbst erwirtschaftete Mittel: Hierzu zählen Einnahmen aus Vermietungen sowie Einnahmen aus den Veranstaltungen Tag der offenen Tür und Lange Nacht der Märchen.

    Elternenmitarbeit: Ehrenamtliche Tätigkeiten unserer Eltern (insbesondere Putz- und Baustunden)

    Lage und Gebäude

    Die Freie Schule Elztal liegt in Waldkirch-Kollnau, ca. 20 km nordöstlich von Freiburg im Breisgau

    Schul- und Kindergartengebäude sind mit öffentlichen Verkehrsmittel gut zu erreichen.

    Das Elztal ist geprägt von den beiden Kleinstädten Waldkirch und Elzach, von vielen Einzelgehöften, die sich in die liebliche Landschaft einschmiegen und von zahlreichen kleinen Seitentälern. Familien, die sich entscheiden mit ihren Kindern in diesem ländlichen Raum zu leben, brauchen dieses Umfeld nicht zu verlassen, um eine alternative Schule besuchen zu können.

    Die 1896 erbaute Villa Maxhaus liegt direkt am Waldrand in unmittelbarer Nachbarschaft des Industrieareals der ehemaligen Nähseidenfabrik Gütermann.  Maxhaus ist der alte Hausname, der sich in der Region erhalten hat, und so gehen die Kinder ins Maxhaus in die Schule. Über vier Stockwerke verteilen sich die Klassenzimmer, Schulküche, Werk- und Verwaltungsräume sowie die Räumlichkeiten der Brückengruppe. Die erste bis sechste Klasse ist hier zu Hause.

    Das Schulgelände des Maxhauses öffnet sich hin zur Natur, zum Wald mit Hängen und Bachläufen, mit Kletterbäumen, Balanciermöglichkeiten und unerschöpflichen Spielecken, Schaukel und Sandkasten. Auf dem Gelände finden sich ein Ballspielplatz, ein Holzofen sowie viele kleine Stellen zum Entdecken und Verweilen. 

    Das Schulhaus Adler (benannt nach dem  ehemaligen Gasthaus und Hotel Adler) beherbergt nun die Klassenzimmer der siebten bis zwölften Klasse sowie Fachräume für Handarbeit, Eurythmie, Kunst und Naturwissenschaft, Gruppenarbeits- und Verwaltungsräume. Der Schulsaal (Adlersaal) und die adleria, unsere Mensa, befinden sich auch in diesem Haus.

    Kindergärten
    Der Kindergarten Bienenkorb ist in Kollnau im Rückgebäude des ehemaligen Gasthauses Sonne untergebracht. Ein angrenzender großer Garten bietet Kletterbäume, Sandkasten, Spielhaus, Rutsche und Schaukel.

    Das Schutzhaus des Wald- und Naturkindergartens liegt in direkter Nachbarschaft zum Schulhaus Maxhaus. Umgeben von Wald und Bachlauf hat die Gruppe nur einen kurzen Weg in die Natur.

    Die Brückengruppe im Erdgeschoss des Schulhauses Maxhaus profitiert von der Nähe zum Wald und verfügt über eigene Außenspielbereiche.