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Das war wohl einer der am häufigsten gehörten Sätze für die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse der Freien Schule Elztal während ihrer Zeit in England, Irland oder Schottland. Ein mindestens 6 Wochen andauernder Auslandsaufenthalt im englischsprachigen Raum, gehört seit 2 Jahren fest zum Oberstufen Konzept des Maxhauses. Die Idee dieses Projektes ist, welches nun erst zum zweiten Mal durchgeführt wurde, dass die Schüler ihr Englisch üben und vertiefen durch ständiges Anwenden und Gebrauchen. Weitere Ziele sind vor allem mehr Selbständigkeit im Alltag, auch in einem fremden Land. Angefangen hat dies schon bei der Suche nach einem Praktikums-, Schul- oder Arbeitsplatz im vergangenen Winter. Da es für dieses Pilotprojekt nur eine Einjährige Vergangenheit gibt, war die erste Aufgabe für die Schüler neue Bereiche zu finden in denen man arbeiten möchte, bzw. kann. Da ein Schulplatz zwar die beste Möglichkeit bietet das bekannte Englisch zu vertiefen und neues zu lernen, aber sehr teuer ist wenn kein Austausch stattfindet, arbeiteten letztendlich die meisten auf Bauernhöfen oder in Jugendherbergen in ganz England, Irland und Schottland verteilt.

Die 6 Wochen von Ende der Sommerferien bis Anfang der Herbstferien waren von der Freien Schule Elztal für dieses Projekt freigestellt und von daher Pflicht. Da die meisten Schülerinnen und Schüler sich aber auf den Auslandsaufenthalt freuten und die gegeben Zeit bestmöglich nutzen wollten, gingen einige bereits schon Anfang oder Mitte der Sommerferien auf ihre Reise ins mehr oder weniger Ungewisse.

Nach dem eintreffen am Arbeitsplatz oder Wohnort, den ersten holprigen englischen Sätzen und den vielen neuen Bekanntschaften, ging es daran sich einen Alltag einzurichten. Für die meisten Schüler hieß das: selbst einkaufen, kochen und die eigenen Klamotten waschen, sowie sich selbst irgendeine Form des Entertainment zuzulegen.

Die Arbeit die sozusagen die Unterkunft finanzierte, war für alle Schüler unterschiedlich. Man war zwar durch etliche hundert Kilometer und den Ärmelkanal von zuhause entfernt, aber ganz war man nicht der Schule entflohen. So musste jeder Tagebuch schreiben, natürlich auf Englisch und jeden Montag gab es von der Englischlehrerin Norma Cairne via Email eine Wochenaufgabe, die die Schüler dazu bewegen sollte sich mit ihrer Umgebung näher auseinander zu setzen. Die meisten kamen mit ihrem Arbeitsplatz zurecht. Für Einige wurde jedoch nach einigen Wochen klar, dass ein Wechsel der Gastfamilie oder des Arbeitsplatzes unabdingbar war. Mit Eigeninitiative und Unterstützung von der Heimat, gelang es dann noch kurzfristig einen Ortswechsel zu organisieren.

Zum Abschluss und Ausklang des Projektes trafen sich alle Klassenmitglieder vom 18. bis 22. Oktober 06 mit der Englischlehrerin und einer Mutter in London. Mit einem Youth Hostel in der nähe der Themse als Basis, wurden tagsüber diversen Sightseeing Touren durchgeführt. Der Höhepunkt war sicherlich die exklusive Führung durch das englische Parlamentsgebäude, die nur dank einiger Kontakte möglich war. Nach den Sommerferien, den 6 Wochen Auslandsaufenthalt, sowie 2 Wochen Herbstferien im Anschluss, begann nach fast einem viertel Jahr wieder der Schulalltag. Nach einer Woche intensiver Auswertung präsentierte die Klasse im November 06 in einem Abend ihren Auslandsaufenthalt.



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