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Die Pädagogik

[]"Nicht gefragt werden soll,
was braucht der Mensch zu wissen und zu können,
sondern was ist im Menschen veranlagt,
was kann in ihm entwickelt werden."
R. Steiner

Dieses „Erziehungs-Motiv“ von Rudolf Steiner bildet den Hintergrund für die pädagogische Arbeit im Maxhaus.

  • Verwirklichung einer lebendigen, zeitgemäßen Pädagogik
  • Anregung und Befähigung zur Auseinandersetzung mit stofflichen Inhalten und sozialen Prozessen
  • Raum schaffen für die tiefe Frage eines jeden Menschen: „Wer bin ich und was ist meine Aufgabe in diesem Leben?“
  • den Kindern und Jugendlichen ein „sich entdecken“ ermöglichen.


Die Bausteine der pädagogischen Arbeit

Die Freie Schule Elztal ist eine Schule, deren Entwicklung durch die tägliche Arbeit mit ihren Schülern geprägt ist.
  • Jedes Schuljahr wird eine neue Klasse mit durchschnittlich 15 Kindern eröffnet. Diese Klassengröße ist bewußt gewählt, damit jedes Kind eine intensive Beziehung zu seinem Klassenlehrer aufbauen kann, der die Schülerinnen und Schüler die ersten 8 Jahre führt.
  • Jedes Kind findet in der Freien Schule Elztal Raum für die eigene Entwicklung, Zeit zum Nachreifen ist gegeben. Belastungen durch Umwelteinflüsse sollen Ausgleich finden. Kinder mit Handycap lernen in einer sozialen Gemeinschaft.
  • Das Schulgelände mit seinem Wald, seinem Hang und seinen Bachläufen, mit seinen Kletterbäumen, Balancierstangen und Schaukelseilen ist ein wichtiger Bestandteil im Schulalltag. Bewegung und Spiel bilden in diesem Umfeld wichtige Elemente der pädagogischen Arbeit, um die kindliche Entwicklung und Reifung der unteren Sinne (Tastsinn, Gleichgewichtssinn, Bewegungssinn), die Bausteine einer gesunden Persönlichkeit, zu fördern.
  • In der Überschaubarkeit und Offenheit der Schule lernt das Kind seinen Alltag in fließenden Übergängen zu gestalten. Keine Schulglocke ist nötig, um vom Morgenschwatz mit dem Lehrer zum gemeinsamen Beginn zu finden.
  • Im Epochenunterricht erfährt das Kind die Vernetzung von Lerninhalten. Gestaltet der Klassenlehrer z.B. gemeinsam mit der Musiklehrer eine Epoche, wird in dieser die Verknüpfung von Geschichte und Musik gelebt.
  • Das Vertiefen des Gemeinschaftserlebens wird gesucht. In jeder Altersstufe wird die ihr gemäße Form des Bewegungsspiels, der Theaterarbeit oder eines Klassenprojekts gesucht. Besonders bedeutsam für das Zusammenwachsen sind die alljährlichen Klassenreisen.
  • In klassenübergreifenden Aktivitäten lernt das Kind auch Fülle kennen. So übernehmen zum Beispiel Schüler der Mittelstufe eine Patenschaft für einen Schüler der Unterstufe, gestalten Unter- und Mittelstufe gemeinsame Wochenabschlüsse, organisieren sie mit ihren Lehrern gemeinsame Arbeitswochen auf dem Schulgelände und inszenieren jahrgangsübergreifende Theaterstücke.



Die Klassengemeinschaft

Gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer geben die Kinder ihrem Jahrgang eine eigene Wesensart, entwickeln sie einen besonderen Klassengeist. Ihr Klassenlehrer wird sie in den acht Jahren ihrer „Klassenlehrer-Zeit“ begleiten.
So ist jede Klassengemeinschaft ein besonderer Raum, in dem die Kinder

  • miteinander leben
  • miteinander sich entwickeln
  • miteinander lernen
  • miteinander Krisen bestehen
Hier lernt das Kind Toleranz und Rücksichtnahme, findet es Entwicklungsmöglichkeiten und Heilendes in schwierigen Situationen.
Diese Klassengemeinschaft gibt dem Kind einen sicheren Rahmen für projekthaftes Lernen. In den ersten Schuljahren besucht es z.B. gemeinsam mit seiner Klasse verschiedene Handwerker, arbeitet bei einer Bau-Epoche mit, bestellt und pflegt ein Getreidefeld, übernimmt zum Beispiel für die Dauer eines Schuljahres einen wöchentlichen Brotbacktag.

In den höheren Klassen drängen die Schüler stärker in die Welt und wollen diese kennen lernen. Klassenfahrten und Studienreisen führen sie nun auch ins Ausland, eigene Arbeiten werden der Schulgemeinschaft präsentiert, ein Theaterprojekt fordert in der 8.Klasse die unterschiedlichen Fähigkeiten jedes einzelnen in der Gemeinschaft heraus. Nach dieser landen Zeit des sozialen Zusammenwachsens, des Miteinander und des Suchens danach, führt der Weg dann ab der 9. Klasse verstärkt in das Auffinden und Ausbilden der individuellen Impulse. In den vierwöchigen Berufspraktika erlebt jede/r ganz unterschiedliches, was gemeinsam ausgewertet wird, seminaristisches Arbeiten entwickelt den Blick des einzelnen auf seine Art zu lernen, auf seine Schwierigkeiten und Hilfen zur Schulung, Projekte ermöglichen das eigene Maß und die eigene Arbeitsweise zu finden. In all dem zählt aber nicht in erster Linie das erzielte Ergebnis, sondern der Weg dahin, daas sich verbinden können, das Interesse, das Einlassen, damit zwischen Mensch und Welt ein künstlerischer Prozess entstehen kann.
Im Maxhaus erlebt das Kind seine Schulzeit als Wanderung. Zwölf Jahre kann sie dauern …

„Übendes Spielen wird spielerisches Üben,
steigert sich zum erübenden Arbeiten
und reift, zum Erarbeiten eigenen Übens -
also zur Fähigkeit der Selbsterziehung.“

 


Der Schulalltag

Um acht Uhr beginnt der Klassenlehrer den Schultag mit dem Hauptunterricht, der bis zehn Uhr dauert. In dieser Zeit arbeitet er intensiv mit den Kindern seiner Klasse und vermittelt ein breites Feld verschiedener Unterrichtsinhalte, z.B. Deutsch, Mathematik, Formenzeichnen, Geschichte, Tierkunde, Physik, Chemie, Pflanzenkunde, Erdkunde, Naturkunde, rhythmische sowie musikalische Erziehung und malen.

Eingerahmt wird der Hauptunterricht durch einen rhythmischen Teil, morgens mit dem Morgenspruch und den Zeugnissprüchen der Kinder, mit Spiel, Bewegung, Gedichten und Liedern. Abgeschlossen wird der Hauptunterricht mit einem Erzählteil. In diesem werden den Kindern altersentsprechende Märchen, Fabeln, Legenden, Altes und Neues Testament, Mythologie, Sagen und Biographien nahegebracht.

Der Hauptunterricht wird in Epochen gestaltet, über drei bis vier Wochen wird ein Lerngebiet, z.B. Mathematik, vertieft. Intensives Lernen-durch-dringen eines Stoffgebietes findet statt. Diese Inhalte werden von den Schülern im Epochenheft nachgearbeitet, die weitgehend die Schulbücher ersetzen.

Mit Fachstunden, die von Fachlehrern erteilt werden, geht das Lernen weiter. Meist schon ab der ersten Klasse werden die Kinder in Handarbeit, Eurythmie und Englisch unterrichtet. In der Mittelstufe kommen die Fächer Werken, Musik, Bewegung, Sport, Gartenbau, Zeichnen und Malen, später noch Physik und Chemie in Epochen hinzu.

Ab Klasse 9 wird der Lehrer durch den Klassenbetreuer abgelöst. Das Schuljahr ist nun in Themenblöcke gegliedert z.B. Sprache, Arbeitswelt, Zeitgenossenschaft... Drei Epochenzeiten parallel und ein Fachstunde täglich ermöglichen eine intensive Auseinandersetzung mit den gesetzten Themenschwerpunkten. Ab Klasse 9 besteht Ganztagsschule. Ab Klasse 10 steht dann das eigene Lernen des Lernens, die eigenen Ziele, die Zeiteinteilung, der eigene Prozess im Vordergrund. Immer öfter arbeiten die Schülerinnen und Schüler nun selbstständig und allein oder in kleinen Gruppen, der jeweilige Betreuer steht für Gespräche und Überschau zur Verfügung. So wachsen die Kinder in den möglichen 12 Schuljahren hinein in die Welt, werden kompetent im sozialen Miteinander sowie im eigenständigen Arbeiten und Lernen.






Entwicklungs- und Bildungsstufen

Die Schulzeit ist auf einen Bogen von 12 Jahren angelegt, wobei die ersten 8 Jahre vom Klassenlehrer / der Klassenlehrerin und die weiteren 4 Jahre von KlassenbetreuerInnen verantwortet werden.

Sie gliedert sich in drei Stufen:

Unterstufe (Klasse 1 bis 4)
Diese Zeit ist der Nachreifung des Kindes, der Sinnesschulung sowie der Bewegungsarbeit gewidmet. Daneben findet ein Einüben in die Kulturtechniken statt.

Mittelstufe (Klasse 5 bis 8)
In den Klassen 5 bis 8 beginnt verstärkt die Auseinandersetzung mit dem Bildungsstoff, das Hereinnehmen von überprüfbarem Wissen, der vergleichende Wettbewerb von Fähigkeiten.

Oberstufe (Klasse 9 bis 12)
Wir sehen die Zeit der Oberstufe als Übungsfeld, um einen Weg zwischen den Anforderungen der Gesellschaft und den individuellen Impulsen zu finden. In lebendigem Wechsel von Schulunterricht, Berufspraktikas und Projekten bietet die Oberstufe Orientierung in den verschiedensten Lebensbereichen. Der Hauptschulabschluss wird als externe Prüfung am Ende von Klasse 10 abgelegt, die Mittlere Reife am Ende von Klasse 12. Die Vorbereitung auf die Abschlüsse findet im Rahmen eines Projektes statt.





 

Klassenfahrten

In der Freien Schule Elztal ist es durch kleine Klassen möglich eine enge Gemeinschaft zu werden. Dieses Erleben wird besonders auf Klassenfahrten gestärkt.

Schon die Erstklässler dürfen z.B. durch einige „Schultage“ in einer Schwarzwaldhütte zusammenwachsen. Auszug aus dem Tagebuch
Heimatkunde wird in der Mittelstufe gern erwandert oder mit dem Fahrrad erkundet. Auszug aus dem Tagebuch
Mit allen Sinnen tauchen die Schüler in eine Landschaft - in einen Lernstoff ein. Auszug aus dem Tagebuch
Werden die Schüler älter, kann Klassenfahrt heißen: in Schottland seine Englischkenntnisse unter Beweis stellen Auszüge aus Schülertagebüchern

Bei allen Fahrten steht nicht das Ziel, die Weite und Länge der Reise im Vordergrund, sondern die Augenblicke, die Begegnungen; im ununterbrochenen Fluss der „Reiselust“ sein, wird dann Schule.


Oberstufe


Erwerb einer grundlegenden Lebensreife in der Oberstufe der Freien Schule Elztal 

das heißt:
  • angemessen auf die Zukunft vorbereiten;
  • Möglichkeiten, Anlagen und Ressourcen entwickeln;
  • an den Tatsachen von heute die Fähigkeiten für morgen erringen;
  • die aufkeimenden künftigen Fähigkeiten wiederum auf die Behandlung dieser Tatsachen anwenden. 
das beinhaltet:
  • Hauptschulabschluss nach der10.Klasse
  • Realschulabschluss nach der 12. Klasse
  • Vermittlung schulischer Bildung (Wissen und Fertigkeiten)
  • Erwerb der Berufswahlreife am Ende der 12. Klasse
  • Erwerb der Lern- und Studienreife am Ende der 12. Klasse
das wird erreicht durch:

Die Vermittlung schulischer Bildung 

in den Klassen 9 und 10: 

  • Epochen und Fachstunden in den Kernfächern Deutsch, Englisch, Mathematik, sowie Geschichte, Gemeinschafts- und Wirtschaftskunde
  • „Trainingslager Hauptschulabschluss  (Ostern bis Pfingsten in Klasse 10)
  • Künstlerisches Arbeiten als Ausgleich zum schulischen Lernen

in den Klassen 11 und 12:

  • Seminarwochenblocks von 5 – 7 Wochen zwischen den Praktikumszeiten (Kernfächer)
  • Projekt Realschulabschluss am Ende der Klasse 12 (Dauer 4 – 5 Monate)
Insgesamt umfassen diese Lernphasen einen Zeitraum von etwa 40 Wochen.


Berufswahlreife – Praktika

inhaltliche Auseinandersetzung mit der (Sozial-)Geschichte der letzten beiden Jahrhunderte, sowie mit sozial- und wirtschaftskundlichen Fragestellungen.

Das Handwerkspraktikum in Klasse 9  -  4 Wochen lang „in die Lehre gehen“ 

Vorbereitungsphase von 2 – 3 Wochen: 

  • das Handwerk als eines der ältesten Berufsfelder wird im Rahmen der Fächer Geschichte, Sozialkunde und Wirtschaftskunde besprochen 
  • in „betreuter Selbständigkeit“ den Praktikumsplatz selbst wählen und sich dort persönlich bewerben 

Durchführung (4 Wochen): 

  • Tages- und Wochenberichte, 
  • Erzählungen von persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen; 
  • wöchentliches Schwerpunktthema aus dem Betrieb; 
  • Plan der Betriebsanlage zur Erläuterung der Arbeitsplätze und Arbeitswege; 
  • Ende der ersten Woche Abend-Treffen zum Erfahrungsaustausch;
  • fortwährend Möglichkeit telefonischer Kontakte zum Praktikumsbetreuer ; 
  • Praktikumsbesuch des Betreuers 

Nachbereitung (2 Wochen): 

  • den individuellen Horizont gemeinsam erweitern 
  • erste betreute Erfahrungen in der Präsentation 
  • Selbsteinschätzung – Fremdeinschätzung üben 

Das Industriepraktikum in Klasse 10  -  ein Stück Gegenwart erfahren

Vorbereitungsphase „Studienfahrt Berlin“: 

  • die gesellschaftspolitische Entwicklung der BRD im 19. und 20. Jahrhundert wird erarbeitet

zunehmende Selbständigkeit erüben; 

  • schriftliche Bewerbung um den Praktikumsplatz 

Durchführung (4 Wochen): 

  • Erfahrungen überprüfen, Haltungen verändern 
  • Tages- und Wochenberichte, 
  • Erzählungen von persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen; 
  • wöchentliches Schwerpunktthema aus dem Betrieb; 
  • Plan der Betriebsanlage zur Erläuterung der Arbeitsplätze und Arbeitswege; 
  • Ende der ersten Woche Abend-Treffen zum Erfahrungsaustausch; 
  • fortwährend Möglichkeit telefonischer Kontakte zum Praktikumsbetreuer ; 
  • Praktikumsbesuch des Betreuers 

Nachbereitung (2 Wochen): 

  • den individuellen Horizont gemeinsam erweitern 
  • in der Präsentation mehr Verantwortung ergreifen 
  • Selbsteinschätzung – Fremdeinschätzung vertiefen

LERNEN ZU LERNEN    ein Weg in die Studienreife 

Zwei Fragen stehen am Anfang dieses Projekts: 

Was heißt eigentlich "Lernen" ? 

Was heißt dann "Lernen zu lernen" ?

Wesentliche Elemente der Projektvorbereitung: 

  • die Bereitschaft zur Begegnung klären
  • die sieben Schritte im Begegnungsprozess kennen lernen und erüben 
  • einen kreativen Raum bilden durch eine erweiterte Gesprächskultur 
  • eine Arbeitshaltung erringen 
  • die Projektwerkzeuge kennen lernen 

Zum Aufbau des Projekts:

  • die Such- und Einstimmungsphase (1.Woche) 
  • die Umsetzung des Projekts ( 2. - 5. Woche):
  • die Arbeit in den Gruppenkonferenzen 
  • die Auswertung der Projektmappe in der 7. Woche 
  • die Öffentliche Präsentation 
  • die Beurteilung in der Gruppe am Ende des abgeschlossenen Projekts 

Im Rahmen des Projekts LERNEN ZU LERNEN werden an Hand eines selbst gewählten inhaltlichen Themas grundlegende Elemente des Studierens geübt: 
             Sichten, Ordnen, Auswählen, Verarbeiten, Gestalten, Präsentieren.

Von der grundlegenden Lernreife in der Unterstufe 
zur grundlegenden Lebensreife in der Oberstufe 

Wenn die SchülerInnen der 12. Klasse am Ende ihrer Schulzeit an der Freien Schule Elztal sich auf ihren  Internen Abschluss vorbereiten, dann beinhaltet diese Vorbereitung eine gründliche Rückschau und Würdigung der vergangenen 12 Jahre. 

Die jungen Erwachsenen erinnern sich an die Jahre in der Unterstufe, in denen sie sich auf intensive, aber spielerische Weise mit dem schulischen Lernen vertraut machten, an sich selbst und an den MitschülerInnen körperliche, seelische und geistige Fähigkeiten entdeckten und entwickelten. 

Sie erinnern sich an die Mittelstufe und das Ringen im Umgang mit dem Wissensstoff, an seelische und soziale Konflikte und Auseinandersetzungen, an die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit. 

Sie blicken zurück auf die Zeit in der Oberstufe: auf die Biografie ihrer Berufswünsche, auf ihre Praktika, auf ihre Erfahrungen mit dem Hauptschulabschluss und dem gerade abgeschlossenen Realschulabschluss, auf ihre Erlebnisse in den Projekten und ihre Erfahrungen mit dem „Lernen zu Lernen“. 

Und sie entdecken, dass die nahezu alleinige Führung durch die Lehrer, Projektleiter und Betreuer zunehmend einer gemeinsamen und wechselnden Führung der SchülerInnen und der Lehrer, Projektleiter und Betreuer gewichen ist. Sie erleben die Freiheit, aber auch die persönliche Verantwortlichkeit, die ihnen damit gegeben worden ist. 

Die SchülerInnen sind mit dem Ende der 12. Klasse volljährig geworden; sie haben in einem bewusst gestalteten Reifungsprozess Übersicht gewonnen über den nächsten Schritt auf ihrem individuellen Lebensweg. Weiterführende Schulen stehen ihnen offen – seien es Berufsfachschulen oder Schulen zum Erwerb eines allgemeinen Hochschulzugangs. 

Die jungen Erwachsenen beenden ihre Schulzeit an der Freien Schule Elztal mit dem „Internen Abschluss“. In einem schöpferischen künstlerisch-sozialen Prozess gestalten sie ihre letzte Präsentation für die Schulgemeinschaft.

Studien- und Projektfahrten

In der Oberstufenzeit, das heißt in den Klassen 9 bis 12, werden die Klassenfahrten ersetzt durch Studien- und Projektfahrten.

Studienfahrten, welche die bearbeiteten Lerninhalte durch Erleben vertiefen, führen nach Rom und Berlin.

Im Rahmen der vorgesehenen Projekte findet in Klasse 12 ein mindestens 6 wöchiger Aufenthalt im englischsprachigem Raum statt. Dazu sucht sich jede/r Schüler/in selber einen Schul- oder Praktikumsplatz.

Praktikum in Großbritannien
"How are you today?"
Artikel eines Schülers


Lage

Die Freie Schule Elztal liegt im Dreiländerdreieck 20 km nordöstlich von Freiburg / Breisgau in der Vorbergzone des Schwarzwaldes.

Das Elztal ist geprägt von den beiden Kleinstädten Waldkirch und Elzach, von vielen Einzelgehöften die sich in die liebliche Landschaft einschmiegen, von zahlreichen kleinen Seitentälern.

Das Schulhaus liegt am Rande von Waldkirch direkt am Wald in unmittelbarer Nachbarschaft zu Fa. Gütermann Nähseide. Der Standort der Schule ist bewusst in Großstadtferne gelegt worden.


Die ländliche Umgebung kann so in das Schulgeschehen einfließen. Der Wald mit seinen Hängen, Bachläufen, Bäume mit Schwungseilen und zum Klettern ist idealer Erlebnisraum insbesondere für die Unterstufenschüler.

Kleinhandwerker wie Schmied, Maskenschnitzer, Korbflechter, Töpfer leben in der Nachbarschaft und können von Schulklassen besucht werden.

Familien, die sich entschließen mit ihren Kindern in diesem ländlichen Raum zu leben, brauchen dieses Umfeld nicht zu verlassen um eine alternative Schule besuchen zu können.

Der öffentliche Verkehr ist in dieser Region gut ausgebaut, sodass die Schüler ihre Wege selbstständig machen können.












 
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